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Erneuerbare Energien

Unter erneuerbaren Energien, auch regenerative Energien genannt, werden Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt, verstanden. Es sind nachhaltig zur Verfügung stehende Energieressourcen, zu denen insbesondere Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung (Sonnenenergie), Erdwärme (Geothermie) und die durch Gezeiten erzeugte Energie zählen. Eine andere Quelle erneuerbarer Energien ist das energetische Potenzial der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse.

Auch wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland voran geht, darf nicht verkannt werden, dass nach wie vor lediglich ein Bruchteil unseres Energiebedarfes durch erneuerbare Energien bereit gestellt wird.

Im Jahre 2009 betrug der prozentuale Anteil am Endenergieverbrauch von ernauerbaren Energien in Deutschland etwa 11 %:

Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland

(Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien
in Deutschland - Quelle: Wikipedia)

Grundsätzlich kann der weltweite Energiebedarf durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Entscheident hierfür ist jedoch nicht nur die Umstellung auf erneuerbare Energien, sondern auch die Ausschöpfung des Energieeinsparpotentials und der Aufbau dezentraler Versorungsanlagen. Nur dezentrale Versorgungsanlagen können das lokale Potential unter Berücksichtigung der jeweiligen regionalen Verhältnisse optimal ausnutzen und verhindern einen Transportverlust.

Das Problem, erneuerbare Energien wirksam zu speichern, ist bislang nicht geklärt.